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Was ist Ressourcenschutz?

Wasser, Boden, Arten- und Lebensräume sind für uns Menschen lebensnotwendig. Deshalb müssen wir sorgsam mit diesen natürlichen Ressourcen umgehen. BayernNetzNatur beschränkt sich nicht nur auf den Arten- und Biotopschutz, sondern dient auch der Sicherung dieser natürlichen Lebensgrundlagen.

Folgende Beispiele sollen dies etwas verdeutlichen:

  • Die Wiedervernässung von Mooren, die Erhaltung und Wiederherstellung von naturnahen Wäldern bindet klimaschädliche Treibhausgase. Moor- und Waldprojekte wirken als sogenannte „Kohlenstoffsenken“ und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Als Kohlenstoffsenken werden Reservoire bezeichnet, die Kohlenstoff zeitweise oder dauerhaft aufnehmen und speichern. Dazu zählen Wälder, in deren Holz Kohlenstoff gebunden wird, oder Moore, die in einem nassen, also natürlichen Zustand Kohlenstoff in Form von unzersetztem Torf binden.
Wiedervernässung eines Moores (Foto PAN)
Auerhuhn (Tetrao urogallus) (Foto PAN GmbH)

Ansprechpartner der Projektgruppe BayernNetzNatur:

PAN Planungsbüro für angewandten Naturschutz GmbH (J. Sachteleben, C. Simlacher, N. Bernhardt)

StMUV Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (Dr. Rolf Helfrich)

  • Die Renaturierung von Flüssen und Bächen, die Erhaltung bzw. Wiederherstellung von Auen sind wichtige Bausteine eines vorbeugenden Hochwasserschutzes
  • Integrierte Landnutzungskonzepte helfen, die Schutzgüter wie Boden, Grund- und Oberflächenwasser zu bewahren. Ungedüngte Uferstreifen mit natürlichem Bewuchs vermindern z. B. Einträge von Boden, Dünge- und Spritzmitteln in Flüsse und Bäche.